In der kaufmännischen Praxis gibt es zahlreiche Fachbegriffe mit dem Anfangsbuchstaben O. Sie spielen unter anderem im Rechnungswesen, im Handel, im Marketing, in der Finanzierung und in der Unternehmensorganisation eine wichtige Rolle. Das folgende Lexikon erklärt zentrale kaufmännische Begriffe mit O einfach und verständlich.
Obligation
Eine Obligation ist eine Schuldverschreibung, mit der sich ein Unternehmen, eine Bank oder ein Staat Kapital von Anlegern leiht. Der Herausgeber verpflichtet sich in der Regel zur Zahlung von Zinsen und zur Rückzahlung des Kapitals.
Obligationen
Obligationen sind festverzinsliche Wertpapiere. Sie gehören zu den Fremdkapitalinstrumenten und werden häufig zur langfristigen Finanzierung von Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen eingesetzt.
Offene Forderungen
Offene Forderungen sind Geldbeträge, die einem Unternehmen von Kunden oder anderen Geschäftspartnern noch geschuldet werden. Sie entstehen beispielsweise durch den Verkauf von Waren oder Dienstleistungen auf Rechnung.
Offene Handelsgesellschaft
Die offene Handelsgesellschaft, kurz OHG, ist eine Personengesellschaft, bei der sich mindestens zwei Gesellschafter zum Betrieb eines Handelsgewerbes zusammenschließen. Die Gesellschafter haften grundsätzlich persönlich und unbeschränkt für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft.
Offene Rechnung
Eine offene Rechnung wurde bereits ausgestellt, aber noch nicht vollständig bezahlt. Sie wird bis zum Zahlungseingang als offene Forderung in der Buchhaltung geführt.
Offene Posten
Offene Posten sind noch nicht ausgeglichene Forderungen oder Verbindlichkeiten. Sie entstehen beispielsweise durch unbezahlte Kundenrechnungen, Lieferantenrechnungen oder sonstige Zahlungsansprüche.
Offene-Posten-Liste
Eine Offene-Posten-Liste enthält alle noch nicht bezahlten Forderungen und Verbindlichkeiten eines Unternehmens. Sie dient der Überwachung von Zahlungseingängen, Zahlungsausgängen und überfälligen Beträgen.
Offener Betrag
Der offene Betrag ist der Teil einer Rechnung oder Forderung, der noch nicht bezahlt wurde. Bei einer Teilzahlung entspricht er der verbleibenden Restschuld.
Offenlegung
Unter Offenlegung versteht man die Veröffentlichung oder Zugänglichmachung bestimmter Unternehmensinformationen. Dazu können beispielsweise Jahresabschlüsse, Geschäftsberichte oder Beteiligungsverhältnisse gehören.
Offenlegungspflicht
Die Offenlegungspflicht verpflichtet bestimmte Unternehmen dazu, ihre Jahresabschlüsse oder andere gesetzlich vorgeschriebene Informationen öffentlich zugänglich zu machen. Umfang und Form hängen unter anderem von der Rechtsform und der Größe des Unternehmens ab.
Onlinebanking
Onlinebanking bezeichnet die Abwicklung von Bankgeschäften über das Internet. Unternehmen können damit beispielsweise Überweisungen durchführen, Kontostände prüfen, Lastschriften verwalten und Kontoauszüge abrufen.
Onlinehandel
Onlinehandel ist der Verkauf und Einkauf von Waren oder Dienstleistungen über das Internet. Er wird auch als E-Commerce bezeichnet und umfasst unter anderem Onlineshops, digitale Marktplätze und elektronische Bestellprozesse.
Online-Marketing
Online-Marketing umfasst alle Marketingmaßnahmen, die über digitale Kanäle durchgeführt werden. Dazu zählen beispielsweise Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenwerbung, E-Mail-Marketing, Social-Media-Marketing und Display-Werbung.
Onlinezahlung
Eine Onlinezahlung ist eine elektronische Zahlung, die über das Internet abgewickelt wird. Zu den gängigen Verfahren gehören Kreditkartenzahlung, Sofortüberweisung, digitale Wallets und Online-Bezahldienste.
Operating Leasing
Operating Leasing ist eine Leasingform, bei der ein Wirtschaftsgut für einen bestimmten Zeitraum gegen regelmäßige Zahlungen überlassen wird. Das wirtschaftliche Eigentum verbleibt in der Regel beim Leasinggeber. Häufig trägt dieser auch bestimmte Risiken und übernimmt Wartungsleistungen.
Operating Profit
Der Operating Profit ist das operative Betriebsergebnis eines Unternehmens. Er zeigt, welchen Gewinn oder Verlust das Unternehmen aus seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erzielt, bevor bestimmte nicht operative Aufwendungen und Erträge berücksichtigt werden.
Opportunitätsgewinn
Ein Opportunitätsgewinn entsteht, wenn eine gewählte Handlung wirtschaftlich vorteilhafter ist als die beste nicht gewählte Alternative. Der Begriff wird vor allem bei Investitions- und Entscheidungsrechnungen verwendet.
Opportunitätskosten
Opportunitätskosten sind die entgangenen Vorteile einer nicht gewählten Handlungsalternative. Entscheidet sich ein Unternehmen beispielsweise für eine bestimmte Investition, können die möglichen Erträge einer anderen Investition als Opportunitätskosten betrachtet werden.
Option
Eine Option ist das Recht, eine bestimmte Handlung innerhalb eines festgelegten Zeitraums oder zu einem bestimmten Zeitpunkt auszuüben. Im Finanzbereich kann eine Option beispielsweise das Recht zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers zu einem vereinbarten Preis sein.
Optionsgeschäft
Ein Optionsgeschäft ist ein Finanzgeschäft, bei dem der Käufer das Recht erwirbt, einen bestimmten Basiswert zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Für dieses Recht zahlt der Käufer in der Regel eine Optionsprämie.
Optionsschein
Ein Optionsschein ist ein Wertpapier, das seinem Inhaber das Recht gibt, einen bestimmten Basiswert zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Der Wert eines Optionsscheins hängt unter anderem vom Preis des Basiswerts, der Laufzeit und der erwarteten Kursentwicklung ab.
Order
Eine Order ist ein Auftrag zum Kauf oder Verkauf von Waren, Dienstleistungen oder Finanzinstrumenten. Im Börsenhandel wird mit einer Order beispielsweise der Kauf oder Verkauf von Aktien veranlasst.
Orderbestätigung
Eine Orderbestätigung bestätigt den Eingang oder die Annahme eines Auftrags. Sie enthält häufig Angaben zur bestellten Ware oder Leistung, zur Menge, zum Preis und zum voraussichtlichen Liefertermin.
Orderbuch
Ein Orderbuch ist eine Übersicht über vorliegende Kauf- und Verkaufsaufträge. Im Börsenhandel zeigt es beispielsweise, zu welchen Preisen und in welchen Mengen Marktteilnehmer Wertpapiere kaufen oder verkaufen möchten.
Ordermanagement
Ordermanagement umfasst die Erfassung, Bearbeitung, Überwachung und Abwicklung von Kundenaufträgen. Ziel ist es, Bestellungen zuverlässig und effizient vom Auftragseingang bis zur Lieferung oder Zahlung zu steuern.
Ordernummer
Eine Ordernummer ist eine eindeutige Kennzeichnung eines Auftrags. Sie erleichtert die Zuordnung von Bestellungen, Rechnungen, Lieferungen und Rückfragen innerhalb eines Unternehmens.
Orderpapier
Ein Orderpapier ist ein Wertpapier, dessen Inhaber durch eine bestimmte Übertragungsklausel und gegebenenfalls durch ein Indossament legitimiert wird. Zu den Orderpapieren zählen beispielsweise bestimmte Schuldverschreibungen und Wechsel.
Order-to-Cash
Order-to-Cash bezeichnet den gesamten Geschäftsprozess vom Eingang einer Kundenbestellung bis zum Zahlungseingang. Der Prozess umfasst unter anderem Auftragsprüfung, Lieferung, Rechnungsstellung, Forderungsmanagement und Zahlungskontrolle.
Ordentliche Kündigung
Eine ordentliche Kündigung beendet ein Vertragsverhältnis unter Einhaltung der vereinbarten oder gesetzlichen Kündigungsfrist. Sie ist beispielsweise bei Arbeitsverträgen, Mietverträgen oder bestimmten Dauerschuldverhältnissen möglich.
Organisation
Organisation bezeichnet die systematische Gestaltung von Aufgaben, Zuständigkeiten, Abläufen und Verantwortlichkeiten innerhalb eines Unternehmens. Eine gute Organisation sorgt für klare Strukturen und effiziente Arbeitsprozesse.
Organigramm
Ein Organigramm ist eine grafische Darstellung der Organisationsstruktur eines Unternehmens. Es zeigt beispielsweise Abteilungen, Hierarchien, Leitungsfunktionen und die jeweiligen Unterstellungsverhältnisse.
Organisationsentwicklung
Organisationsentwicklung umfasst geplante Maßnahmen zur Verbesserung von Strukturen, Prozessen und der Zusammenarbeit in einem Unternehmen. Sie soll die Leistungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der Organisation stärken.
Organisationskosten
Organisationskosten entstehen durch die Planung, Gestaltung und Aufrechterhaltung betrieblicher Strukturen und Abläufe. Dazu können beispielsweise Kosten für Prozessoptimierung, Beratung, Verwaltung und interne Umstrukturierungen gehören.
Organisationsplan
Ein Organisationsplan stellt die Aufgabenverteilung, Zuständigkeiten und hierarchischen Beziehungen innerhalb eines Unternehmens dar. Er kann in Form eines Organigramms oder einer detaillierten schriftlichen Übersicht erstellt werden.
Organisationsstruktur
Die Organisationsstruktur beschreibt den Aufbau eines Unternehmens. Sie legt fest, wie Aufgaben verteilt sind, welche Abteilungen bestehen und wie Entscheidungs- und Kommunikationswege verlaufen.
Organisationsverschulden
Organisationsverschulden liegt vor, wenn ein Unternehmen seine Abläufe, Zuständigkeiten oder Kontrollmechanismen nicht ausreichend organisiert und dadurch ein Schaden entsteht. Eine unklare Aufgabenverteilung oder fehlende Überwachung kann beispielsweise zu Organisationsverschulden führen.
Originalbeleg
Ein Originalbeleg ist der ursprüngliche Nachweis über einen Geschäftsvorfall. Beispiele sind Eingangsrechnungen, Quittungen, Kassenbons oder Zahlungsbelege. Originalbelege dienen als Grundlage für die Buchführung.
Originalrechnung
Eine Originalrechnung ist die erstmals ausgestellte Rechnung zu einer Lieferung oder Leistung. Sie enthält die maßgeblichen Rechnungsdaten und dient dem Empfänger unter anderem als Buchungs- und gegebenenfalls als Vorsteuerbeleg.
Originaldokument
Ein Originaldokument ist die ursprüngliche Fassung eines geschäftlichen oder rechtlichen Dokuments. Es kann beispielsweise als Nachweis für Verträge, Rechnungen, Vereinbarungen oder Genehmigungen dienen.
Öffentliche Ausschreibung
Eine öffentliche Ausschreibung ist ein Vergabeverfahren, bei dem eine öffentliche Stelle eine Leistung öffentlich bekannt macht und interessierte Unternehmen zur Abgabe von Angeboten auffordert. Ziel ist ein transparenter und wettbewerblicher Beschaffungsprozess.
Öffentliche Finanzierung
Öffentliche Finanzierung bezeichnet die Bereitstellung von finanziellen Mitteln durch staatliche oder kommunale Stellen. Sie kann beispielsweise in Form von Fördermitteln, Zuschüssen, Darlehen oder Bürgschaften erfolgen.
Öffentlicher Auftrag
Ein öffentlicher Auftrag ist ein Vertrag zwischen einer öffentlichen Stelle und einem Unternehmen über die Beschaffung von Waren, Bauleistungen oder Dienstleistungen. Die Vergabe erfolgt nach den jeweils geltenden vergaberechtlichen Vorschriften.
Öffentliche Hand
Die öffentliche Hand umfasst staatliche und kommunale Einrichtungen. Dazu gehören beispielsweise Bund, Länder, Gemeinden und bestimmte öffentlich-rechtliche Körperschaften. Sie tritt unter anderem als Auftraggeber, Arbeitgeber und Fördermittelgeber auf.
Ökonomie
Ökonomie bezeichnet die wirtschaftliche Betrachtung des Umgangs mit knappen Ressourcen. Im Unternehmen beschäftigt sie sich unter anderem mit Produktion, Absatz, Finanzierung, Kosten und dem effizienten Einsatz von Kapital und Arbeitskraft.
Ökonomisches Prinzip
Das ökonomische Prinzip beschreibt den Grundsatz, mit möglichst geringem Mitteleinsatz ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder mit gegebenen Mitteln einen möglichst großen Erfolg zu erzielen. Es wird auch als Wirtschaftlichkeitsprinzip bezeichnet.
Ökologische Kosten
Ökologische Kosten entstehen durch Auswirkungen wirtschaftlicher Aktivitäten auf die Umwelt. Dazu gehören beispielsweise Kosten für Energieverbrauch, Emissionen, Abfall, Ressourcennutzung und Umweltschutzmaßnahmen.
Oligopol
Ein Oligopol ist eine Marktform, bei der wenige Anbieter vielen Nachfragern gegenüberstehen. Die Entscheidungen eines Anbieters können die Preise und Absatzmöglichkeiten der anderen Anbieter deutlich beeinflussen.
Oligopson
Ein Oligopson ist eine Marktform, bei der wenigen Nachfrager vielen Anbietern gegenüberstehen. Ein Beispiel kann ein Markt sein, auf dem nur wenige große Unternehmen bestimmte Rohstoffe oder Vorprodukte einkaufen.
Omnichannel
Omnichannel bezeichnet die vernetzte Nutzung mehrerer Vertriebs- und Kommunikationskanäle. Kunden können beispielsweise online bestellen, sich im Ladengeschäft beraten lassen und die Ware an einem anderen Ort abholen.
Omnichannel-Marketing
Omnichannel-Marketing verbindet verschiedene Marketingkanäle zu einer einheitlichen Kundenansprache. Dazu gehören beispielsweise Website, Onlineshop, E-Mail, soziale Netzwerke, mobile Anwendungen und stationärer Handel.
Onboarding
Onboarding bezeichnet die strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeiter oder Kunden. Im Personalbereich umfasst es beispielsweise die Einführung in Aufgaben, Abläufe, Systeme und Unternehmenskultur.
Onboardingkosten
Onboardingkosten sind die Kosten, die bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter oder Kunden entstehen. Dazu zählen beispielsweise Schulungen, Arbeitsmittel, Betreuung, Zugänge zu IT-Systemen und interne Verwaltungsaufwendungen.
On-Demand
On-Demand bedeutet, dass eine Ware, Dienstleistung oder Leistung bei Bedarf bereitgestellt wird. Unternehmen können dadurch Ressourcen flexibler einsetzen und Leistungen an der tatsächlichen Nachfrage ausrichten.
On-Demand-Produktion
Bei der On-Demand-Produktion werden Waren erst dann hergestellt, wenn eine konkrete Nachfrage oder Bestellung vorliegt. Dadurch lassen sich Lagerbestände, Kapitalbindung und das Risiko von Überproduktion reduzieren.
One-Stop-Shop
Ein One-Stop-Shop ist eine zentrale Anlaufstelle, bei der Kunden mehrere zusammengehörige Leistungen aus einer Hand erhalten. Im Unternehmensumfeld kann dies beispielsweise eine Plattform für verschiedene Verwaltungs-, Beratungs- oder Einkaufsprozesse sein.
One-to-One-Marketing
One-to-One-Marketing bezeichnet eine individuell auf einzelne Kunden zugeschnittene Marketingansprache. Grundlage sind häufig Kundendaten, Kaufhistorien und persönliche Präferenzen.
Outsourcing
Outsourcing bezeichnet die Auslagerung bestimmter Aufgaben, Prozesse oder Unternehmensbereiche an externe Dienstleister. Häufig ausgelagert werden beispielsweise IT, Logistik, Buchhaltung, Reinigung oder Kundenservice.
Outsourcingvertrag
Ein Outsourcingvertrag regelt die Übertragung bestimmter Aufgaben oder Prozesse auf einen externen Dienstleister. Er enthält unter anderem Vereinbarungen zu Leistungen, Preisen, Verantwortlichkeiten, Verfügbarkeit, Datenschutz und Kündigung.
Output
Output bezeichnet das Ergebnis eines betrieblichen Produktions- oder Arbeitsprozesses. Dies können beispielsweise hergestellte Produkte, erbrachte Dienstleistungen, bearbeitete Aufträge oder erzielte Umsätze sein.
Outputmenge
Die Outputmenge ist die Menge der innerhalb eines bestimmten Zeitraums produzierten oder erbrachten Leistungen. Sie wird beispielsweise zur Berechnung von Produktivität, Kapazitätsauslastung und Stückkosten verwendet.
Outputsteuerung
Outputsteuerung umfasst die Planung und Kontrolle der Ergebnisse eines betrieblichen Prozesses. Dabei wird überprüft, ob die gewünschte Menge, Qualität, Zeit und Wirtschaftlichkeit erreicht werden.
Overhead
Overhead bezeichnet allgemeine Gemeinkosten, die nicht unmittelbar einem einzelnen Produkt oder Auftrag zugeordnet werden können. Dazu gehören beispielsweise Kosten für Verwaltung, Management, IT oder zentrale Dienste.
Overheadkosten
Overheadkosten sind indirekte Kosten, die für den allgemeinen Betrieb eines Unternehmens anfallen. Sie werden häufig über Kostenstellen oder Verteilungsschlüssel auf Produkte, Projekte oder Leistungen umgelegt.
Overhead Rate
Die Overhead Rate ist ein Zuschlagssatz zur Verrechnung von Gemeinkosten. Sie wird beispielsweise verwendet, um indirekte Kosten auf direkte Kosten, Arbeitsstunden oder Produktionsmengen zu verteilen.
Overnight-Zins
Der Overnight-Zins ist der Zinssatz für kurzfristige Geldanlagen oder Geldaufnahmen mit einer Laufzeit von in der Regel einem Geschäftstag. Er spielt insbesondere im Interbankenmarkt und bei der kurzfristigen Liquiditätssteuerung eine Rolle.
Orientierungsphase
Die Orientierungsphase ist ein Zeitraum, in dem sich ein Unternehmen, ein Mitarbeiter oder ein Kunde mit neuen Aufgaben, Abläufen und Rahmenbedingungen vertraut macht. Sie dient der Vorbereitung auf die eigentliche Tätigkeit oder Zusammenarbeit.
Orientierungswert
Ein Orientierungswert ist eine Kennzahl oder ein Richtwert, der zur Einschätzung einer wirtschaftlichen Situation verwendet wird. Er dient beispielsweise als Vergleichsgröße bei Preisen, Kosten, Umsätzen oder Unternehmenskennzahlen.
Ort der Leistung
Der Ort der Leistung bestimmt, in welchem Staat oder an welchem Ort eine Lieferung oder sonstige Leistung steuerlich ausgeführt wird. Er ist insbesondere für die Frage relevant, ob und wo Umsatzsteuer anfällt.
Ortsübliche Vergütung
Die ortsübliche Vergütung ist die Bezahlung, die für eine vergleichbare Leistung am jeweiligen Ort üblicherweise verlangt oder gezahlt wird. Sie kann beispielsweise bei der Bewertung von Dienstleistungen oder bei vertraglichen Vergütungsfragen eine Rolle spielen.
