Kaufmännische Begriffe mit P begegnen Unternehmen unter anderem in der Buchhaltung, im Zahlungsverkehr, im Einkauf, im Marketing und in der Unternehmensplanung. Das folgende Lexikon erklärt wichtige Fachbegriffe mit P einfach und verständlich.
Passiva
Die Passiva sind die rechte Seite der Bilanz. Sie zeigen, wie das Vermögen eines Unternehmens finanziert wurde. Zu den Passiva gehören insbesondere Eigenkapital und Fremdkapital.
Passivierung
Passivierung bezeichnet die Aufnahme eines Postens auf der Passivseite der Bilanz. Dazu zählen beispielsweise Verbindlichkeiten, Rückstellungen und Eigenkapitalpositionen.
Passivkonto
Ein Passivkonto ist ein Konto, das einen Bestand auf der Passivseite der Bilanz abbildet. Mehrungen werden grundsätzlich im Haben, Minderungen im Soll gebucht.
Patenschaft
Eine Patenschaft ist im geschäftlichen Umfeld eine längerfristige Betreuung oder Unterstützung eines Projekts, einer Person oder einer Organisation. Sie kann beispielsweise im Marketing, in der Ausbildung oder im sozialen Engagement eingesetzt werden.
Patent
Ein Patent ist ein gewerbliches Schutzrecht für eine technische Erfindung. Es gewährt dem Patentinhaber das ausschließliche Recht, die Erfindung wirtschaftlich zu nutzen oder anderen die Nutzung zu erlauben.
Patentkosten
Patentkosten entstehen unter anderem durch die Anmeldung, Prüfung, Aufrechterhaltung und Verteidigung eines Patents. Sie können auch Ausgaben für Patentanwälte und technische Gutachten umfassen.
Patentrecht
Das Patentrecht regelt den Schutz technischer Erfindungen. Es legt unter anderem fest, unter welchen Voraussetzungen ein Patent erteilt wird und welche Rechte der Patentinhaber besitzt.
Patentanmeldung
Eine Patentanmeldung ist der Antrag auf Erteilung eines Patents. Sie enthält eine Beschreibung der Erfindung sowie die erforderlichen technischen und rechtlichen Angaben.
Payback
Payback bezeichnet die Rückflussdauer einer Investition. Die Kennzahl zeigt, wie lange es dauert, bis die ursprünglichen Investitionskosten durch die erzielten Rückflüsse ausgeglichen sind.
Payback-Methode
Die Payback-Methode ist ein Verfahren der Investitionsrechnung. Sie bewertet Investitionen danach, wie schnell das eingesetzte Kapital durch Rückflüsse wieder erwirtschaftet wird.
Payment
Payment ist die englische Bezeichnung für Zahlung. Im kaufmännischen Bereich umfasst der Begriff sämtliche Verfahren zur Begleichung von Rechnungen und sonstigen Zahlungsverpflichtungen.
Payment Service Provider
Ein Payment Service Provider, kurz PSP, stellt technische und organisatorische Lösungen für die Abwicklung elektronischer Zahlungen bereit. Dazu gehören beispielsweise Kartenzahlungen, Onlineüberweisungen und digitale Bezahldienste.
Periodenabgrenzung
Die Periodenabgrenzung sorgt dafür, dass Aufwendungen und Erträge dem Geschäftsjahr zugeordnet werden, in dem sie wirtschaftlich verursacht wurden. Dadurch wird das Jahresergebnis sachgerecht dargestellt.
Periodenerfolg
Der Periodenerfolg ist der Gewinn oder Verlust, der innerhalb eines bestimmten Abrechnungszeitraums erzielt wurde. Er ergibt sich aus der Gegenüberstellung von Erträgen und Aufwendungen.
Periodenfremde Aufwendungen
Periodenfremde Aufwendungen gehören wirtschaftlich zu einem früheren Geschäftsjahr, werden aber erst im aktuellen Geschäftsjahr erfasst. Ein Beispiel sind nachträglich festgestellte Kosten aus einer früheren Periode.
Periodenfremde Erträge
Periodenfremde Erträge betreffen wirtschaftlich ein früheres Geschäftsjahr, werden jedoch erst im aktuellen Geschäftsjahr gebucht. Sie können beispielsweise durch nachträgliche Gutschriften entstehen.
Personalkosten
Personalkosten sind sämtliche Kosten, die durch die Beschäftigung von Mitarbeitern entstehen. Dazu gehören Löhne, Gehälter, Sozialabgaben, freiwillige Leistungen und weitere personalbezogene Aufwendungen.
Personalaufwand
Der Personalaufwand umfasst die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Aufwendungen für Mitarbeiter. Dazu zählen insbesondere Löhne, Gehälter, gesetzliche Sozialabgaben und sonstige Personalaufwendungen.
Personalbedarf
Der Personalbedarf beschreibt die Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter, die ein Unternehmen zur Erfüllung seiner Aufgaben benötigt. Er wird im Rahmen der Personalplanung ermittelt.
Personalbeschaffung
Personalbeschaffung umfasst alle Maßnahmen zur Gewinnung neuer Mitarbeiter. Dazu gehören beispielsweise Stellenausschreibungen, Bewerbungsgespräche, Personalvermittlung und die Auswahl geeigneter Bewerber.
Personalentwicklung
Personalentwicklung bezeichnet die gezielte Förderung und Weiterbildung von Mitarbeitern. Ziel ist es, Kompetenzen zu erweitern, die Leistungsfähigkeit zu verbessern und Fachkräfte langfristig an das Unternehmen zu binden.
Personalplanung
Personalplanung umfasst die vorausschauende Planung des Personalbestands. Dabei werden unter anderem zukünftiger Personalbedarf, Qualifikationen, Arbeitszeiten und Personalkosten berücksichtigt.
Personalverwaltung
Die Personalverwaltung erledigt administrative Aufgaben im Zusammenhang mit Mitarbeitern. Dazu gehören beispielsweise Arbeitsverträge, Lohnabrechnung, Urlaubsverwaltung, Fehlzeiten und Personalakten.
Personalverrechnung
Personalverrechnung bezeichnet die Berechnung und Abwicklung von Löhnen und Gehältern. Sie berücksichtigt unter anderem Steuern, Sozialversicherungsbeiträge, Zuschläge und Abzüge.
Personalwirtschaft
Personalwirtschaft umfasst alle Maßnahmen zur Planung, Beschaffung, Entwicklung, Führung und Verwaltung von Mitarbeitern. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensführung.
Pfand
Ein Pfand ist eine Sicherheit, die ein Schuldner einem Gläubiger zur Absicherung einer Forderung überlässt. Wird die Forderung nicht erfüllt, kann der Gläubiger unter bestimmten Voraussetzungen auf das Pfand zurückgreifen.
Pfandrecht
Das Pfandrecht ist ein Sicherungsrecht an einer beweglichen Sache oder einem Recht. Es berechtigt den Gläubiger, sich bei ausbleibender Zahlung aus dem Pfand zu befriedigen.
Pfändung
Eine Pfändung ist die staatlich angeordnete Beschlagnahme von Vermögensgegenständen oder Forderungen eines Schuldners. Sie dient der Durchsetzung eines Zahlungsanspruchs.
Pfändungsfreigrenze
Die Pfändungsfreigrenze bezeichnet den Teil des Einkommens, der einem Schuldner trotz einer Pfändung zur Sicherung des notwendigen Lebensunterhalts verbleiben muss.
Pflichtangaben
Pflichtangaben sind Informationen, die auf bestimmten geschäftlichen Dokumenten enthalten sein müssen. Dazu gehören beispielsweise Angaben auf Rechnungen, Geschäftsbriefen, Angeboten oder Impressumsseiten.
Pflichtversicherung
Eine Pflichtversicherung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Versicherung. Im Arbeitsverhältnis betrifft dies beispielsweise die gesetzliche Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.
Planbilanz
Eine Planbilanz ist eine vorausschauende Bilanz, die die erwartete Vermögens- und Finanzlage eines Unternehmens zu einem zukünftigen Zeitpunkt darstellt.
Plan-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
Die Plan-Gewinn-und-Verlust-Rechnung zeigt die erwarteten Erträge und Aufwendungen eines zukünftigen Zeitraums. Sie dient der Unternehmensplanung und der Einschätzung des voraussichtlichen Gewinns oder Verlusts.
Planung
Planung bezeichnet die systematische Vorbereitung zukünftiger Entscheidungen und Maßnahmen. In Unternehmen umfasst sie beispielsweise Absatzplanung, Finanzplanung, Personalplanung und Produktionsplanung.
Planumsatz
Der Planumsatz ist der Umsatz, den ein Unternehmen für einen bestimmten Zeitraum erwartet. Er wird häufig auf Grundlage von Absatzmengen, Verkaufspreisen und Marktprognosen berechnet.
Planungskosten
Planungskosten entstehen durch die Vorbereitung und Gestaltung betrieblicher Vorhaben. Dazu zählen beispielsweise Kosten für Beratung, Analysen, Projektplanung und Wirtschaftlichkeitsberechnungen.
Plankosten
Plankosten sind im Voraus festgelegte Kosten, die für eine bestimmte Leistung oder Beschäftigung erwartet werden. Sie dienen als Vergleichsmaßstab für die später tatsächlich entstandenen Kosten.
Plankostenrechnung
Die Plankostenrechnung ist ein Verfahren der Kostenrechnung. Sie ermittelt erwartete Kosten und vergleicht diese mit den tatsächlich angefallenen Kosten, um Abweichungen zu analysieren.
Plan-Ist-Vergleich
Beim Plan-Ist-Vergleich werden geplante Werte den tatsächlich erreichten Werten gegenübergestellt. Er hilft dabei, Abweichungen frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzuleiten.
Platzierung
Platzierung bezeichnet im Marketing die Positionierung eines Produkts, einer Marke oder einer Werbung in einem bestimmten Markt- oder Vertriebskanal. Im Finanzbereich kann der Begriff auch die Ausgabe oder den Verkauf von Wertpapieren beschreiben.
Portfolio
Ein Portfolio ist eine Zusammenstellung verschiedener Vermögenswerte, Produkte, Kunden, Projekte oder Beteiligungen. Unternehmen nutzen Portfolios unter anderem zur Steuerung von Investitionen und Geschäftsbereichen.
Portfolioanalyse
Die Portfolioanalyse untersucht die Zusammensetzung und Entwicklung eines Portfolios. Ziel ist es, Chancen, Risiken, Renditen und strategische Prioritäten zu bewerten.
Portfolio-Management
Portfolio-Management umfasst die Planung, Überwachung und Steuerung eines Portfolios. Im Finanzbereich geht es häufig um die Auswahl und Gewichtung von Kapitalanlagen, im Unternehmen beispielsweise um Produkte oder Projekte.
Positionierung
Positionierung beschreibt die gezielte Einordnung eines Unternehmens, einer Marke oder eines Produkts im Bewusstsein der Zielgruppe. Sie soll ein klares und möglichst unverwechselbares Profil schaffen.
Prämie
Eine Prämie ist eine zusätzliche Zahlung, die beispielsweise für besondere Leistungen, Zielerreichung oder den Abschluss eines Versicherungsvertrags gewährt wird.
Preis
Der Preis ist der Geldbetrag, der für eine Ware oder Dienstleistung verlangt oder bezahlt wird. Er wird unter anderem durch Kosten, Nachfrage, Wettbewerb und Marktbedingungen beeinflusst.
Preisabweichung
Eine Preisabweichung liegt vor, wenn der tatsächlich erzielte oder gezahlte Preis vom geplanten, kalkulierten oder vereinbarten Preis abweicht.
Preisbildung
Preisbildung bezeichnet den Prozess, durch den sich Preise auf einem Markt ergeben. Einflussfaktoren sind unter anderem Angebot, Nachfrage, Kosten, Wettbewerb und die Zahlungsbereitschaft der Kunden.
Preisdifferenzierung
Preisdifferenzierung bedeutet, dass ein Unternehmen für dasselbe oder ein vergleichbares Produkt unterschiedliche Preise verlangt. Die Unterschiede können beispielsweise von Kundengruppe, Zeitpunkt, Menge oder Vertriebsweg abhängen.
Preiselastizität
Die Preiselastizität beschreibt, wie stark sich die Nachfrage nach einem Produkt verändert, wenn sich dessen Preis ändert. Sie ist eine wichtige Kennzahl für Preisentscheidungen und Absatzplanung.
Preisnachlass
Ein Preisnachlass ist eine Reduzierung des ursprünglich vorgesehenen Verkaufspreises. Er kann beispielsweise als Rabatt, Skonto, Bonus oder Sondernachlass gewährt werden.
Preisobergrenze
Die Preisobergrenze ist der höchste Preis, den ein Kunde für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu zahlen bereit ist. Sie hängt unter anderem vom wahrgenommenen Nutzen und von verfügbaren Alternativen ab.
Preisuntergrenze
Die Preisuntergrenze ist der niedrigste Preis, zu dem ein Unternehmen eine Leistung anbieten kann, ohne einen bestimmten wirtschaftlichen Nachteil zu erleiden. Bei kurzfristigen Entscheidungen können dabei vor allem die variablen Kosten relevant sein.
Preisvergleich
Ein Preisvergleich stellt die Preise verschiedener Anbieter oder Produkte gegenüber. Er hilft Unternehmen und Kunden dabei, wirtschaftlich günstige Angebote zu erkennen.
Preiskalkulation
Die Preiskalkulation ermittelt, zu welchem Preis ein Produkt oder eine Dienstleistung angeboten werden soll. Sie berücksichtigt unter anderem Kosten, Gewinnzuschlag, Nachfrage und Wettbewerb.
Preisstrategie
Eine Preisstrategie legt fest, wie ein Unternehmen seine Preise langfristig gestaltet. Mögliche Strategien sind beispielsweise Niedrigpreisstrategie, Premiumpreisstrategie, Penetrationsstrategie oder Abschöpfungsstrategie.
Preisverhandlung
Eine Preisverhandlung ist die Abstimmung zwischen Geschäftspartnern über die Höhe eines Preises. Häufig werden dabei auch Lieferbedingungen, Zahlungsziele, Mengen oder Zusatzleistungen vereinbart.
Primärbedarf
Primärbedarf bezeichnet den Bedarf an verkaufsfähigen Endprodukten oder Ersatzteilen. Er wird häufig aus Absatzprognosen, Kundenaufträgen und Produktionsplänen abgeleitet.
Primärkosten
Primärkosten entstehen durch den Bezug von Gütern und Dienstleistungen von außerhalb des Unternehmens. Dazu gehören beispielsweise Materialkosten, Energiekosten, Fremdleistungen und externe Beratungsleistungen.
Privateinlage
Eine Privateinlage ist die Zuführung von Geld, Sachwerten oder anderen Vermögensgegenständen aus dem Privatvermögen des Unternehmers in das Betriebsvermögen.
Privatentnahme
Eine Privatentnahme ist die Entnahme von Geld, Waren oder anderen Vermögensgegenständen aus dem Betriebsvermögen für private Zwecke des Unternehmers.
Privatkonto
Ein Privatkonto wird insbesondere bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften verwendet, um Privateinlagen und Privatentnahmen buchhalterisch zu erfassen.
Provision
Eine Provision ist eine erfolgsabhängige Vergütung. Sie wird beispielsweise an Handelsvertreter, Makler oder Vermittler gezahlt, wenn ein bestimmter Geschäftsabschluss zustande kommt.
Provisionsabrechnung
Die Provisionsabrechnung dokumentiert die Berechnung und Auszahlung einer Provision. Sie enthält beispielsweise Angaben zu Geschäftsabschlüssen, Provisionssätzen, Bemessungsgrundlagen und Abzügen.
Prokurist
Ein Prokurist ist eine Person, der eine Prokura erteilt wurde. Sie berechtigt grundsätzlich zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung eines Unternehmens in umfangreichem Umfang.
Prokura
Die Prokura ist eine besondere handelsrechtliche Vollmacht. Sie erlaubt dem Prokuristen, nahezu alle Geschäfte vorzunehmen, die der Betrieb eines Handelsgewerbes mit sich bringt.
Produkt
Ein Produkt ist eine Ware oder Dienstleistung, die zur Befriedigung eines Kundenbedarfs angeboten wird. Es kann sich um ein materielles Erzeugnis oder eine immaterielle Leistung handeln.
Produktionskosten
Produktionskosten sind die Kosten, die bei der Herstellung von Waren entstehen. Dazu zählen beispielsweise Materialkosten, Fertigungslöhne, Maschinenkosten und Fertigungsgemeinkosten.
Produktivität
Produktivität beschreibt das Verhältnis zwischen erbrachter Leistung und eingesetzten Produktionsfaktoren. Sie zeigt, wie effizient beispielsweise Arbeitszeit, Material oder Kapital genutzt werden.
Produktlebenszyklus
Der Produktlebenszyklus beschreibt die typischen Phasen eines Produkts von der Markteinführung bis zum Marktaustritt. Übliche Phasen sind Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung und Rückgang.
Produktmanagement
Produktmanagement umfasst die Planung, Entwicklung, Vermarktung und Weiterentwicklung eines Produkts. Ziel ist es, Kundenbedürfnisse zu erfüllen und den wirtschaftlichen Erfolg des Produkts zu sichern.
Produktportfolio
Das Produktportfolio ist die Gesamtheit aller Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens. Es wird analysiert, um profitable Geschäftsbereiche zu stärken und schwache Produkte weiterzuentwickeln oder aus dem Sortiment zu nehmen.
Produktionsplanung
Produktionsplanung umfasst die Festlegung, welche Produkte in welchen Mengen und zu welchen Zeitpunkten hergestellt werden sollen. Dabei werden Kapazitäten, Materialverfügbarkeit und Liefertermine berücksichtigt.
Produktionsprogramm
Das Produktionsprogramm legt fest, welche Produkte ein Unternehmen innerhalb eines bestimmten Zeitraums herstellen möchte. Es bildet eine Grundlage für Materialbeschaffung, Personaleinsatz und Kapazitätsplanung.
Projekt
Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Vorhaben mit einem bestimmten Ziel. Es verfügt in der Regel über einen festgelegten Anfang und ein festgelegtes Ende sowie über eigene Ressourcen und Verantwortlichkeiten.
Projektkosten
Projektkosten umfassen alle Ausgaben, die bei der Durchführung eines Projekts entstehen. Dazu gehören beispielsweise Personalkosten, Materialkosten, Fremdleistungen und Reisekosten.
Projektmanagement
Projektmanagement umfasst die Planung, Steuerung und Kontrolle eines Projekts. Es berücksichtigt unter anderem Ziele, Termine, Kosten, Qualität, Risiken und Zuständigkeiten.
Projektplan
Ein Projektplan beschreibt die wesentlichen Aufgaben, Meilensteine, Termine, Ressourcen und Verantwortlichkeiten eines Projekts. Er dient als zentrale Grundlage für die Projektsteuerung.
Projektcontrolling
Projektcontrolling überwacht die wirtschaftliche und zeitliche Entwicklung eines Projekts. Es vergleicht geplante und tatsächliche Werte und zeigt mögliche Abweichungen oder Risiken auf.
Prozess
Ein Prozess ist eine Folge miteinander verbundener Tätigkeiten, durch die ein bestimmtes Ergebnis erzielt wird. In Unternehmen können beispielsweise Bestell-, Produktions-, Verkaufs- oder Zahlungsprozesse unterschieden werden.
Prozesskosten
Prozesskosten sind die Kosten, die durch die Durchführung eines betrieblichen Prozesses entstehen. Sie werden häufig im Rahmen der Prozesskostenrechnung untersucht und verursachungsgerecht zugeordnet.
Prozesskostenrechnung
Die Prozesskostenrechnung ist ein Kostenrechnungsverfahren, das Gemeinkosten anhand der tatsächlich ausgelösten Prozesse verteilt. Sie eignet sich besonders für Unternehmen mit hohem Verwaltungs- und Gemeinkostenanteil.
Prozessmanagement
Prozessmanagement umfasst die systematische Gestaltung, Steuerung und Verbesserung betrieblicher Abläufe. Ziel ist es, Prozesse effizient, transparent und kundenorientiert zu gestalten.
Prozessoptimierung
Prozessoptimierung bezeichnet die Verbesserung bestehender Arbeits- und Geschäftsprozesse. Dabei sollen beispielsweise Bearbeitungszeiten verkürzt, Kosten gesenkt, Fehler vermieden und die Qualität erhöht werden.
Prozesskostenstelle
Eine Prozesskostenstelle ist ein organisatorischer Bereich, in dem die Kosten bestimmter Prozesse erfasst und ausgewertet werden. Sie dient der verursachungsgerechten Kostenverteilung.
Prüfbericht
Ein Prüfbericht dokumentiert die Ergebnisse einer Prüfung. Er enthält häufig Angaben zum Prüfungsumfang, zu festgestellten Abweichungen, zu Risiken und zu empfohlenen Maßnahmen.
Prüfung
Eine Prüfung ist die systematische Untersuchung von Sachverhalten, Unterlagen oder Abläufen. Im kaufmännischen Bereich kann sie beispielsweise die Buchhaltung, den Jahresabschluss oder interne Prozesse betreffen.
Prüfungskosten
Prüfungskosten entstehen durch die Durchführung einer internen oder externen Prüfung. Dazu gehören beispielsweise Honorare für Wirtschaftsprüfer, Beratungskosten und interner Personalaufwand.
Publizität
Publizität bezeichnet die Verpflichtung oder Praxis, bestimmte Unternehmensinformationen öffentlich zugänglich zu machen. Sie dient insbesondere der Transparenz gegenüber Geschäftspartnern, Gläubigern und der Öffentlichkeit.
Publizitätspflicht
Die Publizitätspflicht verpflichtet bestimmte Unternehmen zur Veröffentlichung gesetzlich vorgeschriebener Informationen. Dazu zählen insbesondere Jahresabschlüsse und gegebenenfalls Lageberichte.
Purchase-to-Pay
Purchase-to-Pay bezeichnet den gesamten Prozess vom Bedarf eines Unternehmens über die Bestellung und den Wareneingang bis zur Prüfung und Bezahlung der Lieferantenrechnung.
