In diesem kaufmännischen Lexikon finden Sie wichtige kaufmännische Begriffe mit V einfach erklärt. Die Übersicht reicht von Verkauf und Verbindlichkeiten über Vermögen und Versicherung bis zu Vollmacht und Vorsteuer.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten sind bestehende Zahlungsverpflichtungen eines Unternehmens gegenüber Dritten. Dazu gehören beispielsweise Lieferantenrechnungen, Darlehen und sonstige Schulden.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entstehen, wenn ein Unternehmen Waren oder Dienstleistungen auf Rechnung erhält und die Zahlung noch aussteht.
Verbrauch
Verbrauch bezeichnet die Nutzung oder den Einsatz von Waren, Materialien, Energie oder anderen Betriebsmitteln innerhalb eines Unternehmens.
Verbrauchsmaterial
Verbrauchsmaterial sind Materialien, die im betrieblichen Prozess eingesetzt und dabei verbraucht werden. Beispiele sind Büromaterial, Verpackungen oder Reinigungsmittel.
Verbrauchssteuer
Eine Verbrauchssteuer belastet den Verbrauch bestimmter Waren oder Leistungen. Beispiele sind die Energie-, Tabak- oder Stromsteuer.
Verdeckte Gewinnausschüttung
Eine verdeckte Gewinnausschüttung liegt vor, wenn eine Kapitalgesellschaft einem Gesellschafter oder einer nahestehenden Person einen Vermögensvorteil gewährt, der nicht als offene Gewinnausschüttung ausgewiesen wird.
Veredelung
Veredelung bezeichnet die Bearbeitung oder Verarbeitung eines Produkts, durch die dessen Qualität, Eigenschaften oder Wert gesteigert werden.
Verfall
Verfall bedeutet, dass ein Recht, eine Forderung, ein Anspruch oder ein Vermögenswert durch Zeitablauf oder aufgrund bestimmter Bedingungen seine Gültigkeit verliert.
Verfallzeit
Die Verfallzeit ist der Zeitpunkt, zu dem ein Anspruch, ein Finanzinstrument oder ein Vertrag endet oder seine Gültigkeit verliert.
Verfügbares Einkommen
Das verfügbare Einkommen ist der Betrag, der einer Person oder einem Haushalt nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben für Konsum oder Sparen zur Verfügung steht.
Verfügung
Eine Verfügung ist eine Handlung, durch die jemand über ein Recht oder einen Vermögensgegenstand entscheidet, beispielsweise durch Verkauf, Übertragung oder Belastung.
Verfügungsgeld
Verfügungsgeld bezeichnet Geldmittel, über die eine Person oder ein Unternehmen unmittelbar verfügen kann.
Verfügungsberechtigung
Die Verfügungsberechtigung ist die rechtliche Befugnis, über einen Vermögensgegenstand, ein Konto oder ein Recht zu entscheiden.
Verfügungsrahmen
Der Verfügungsrahmen bezeichnet den maximalen Betrag, über den eine Person beispielsweise bei einem Konto, einer Kreditkarte oder einem Kredit verfügen darf.
Verfügungskredit
Ein Verfügungskredit ist ein Kredit, über den der Kreditnehmer innerhalb eines vereinbarten Rahmens flexibel verfügen kann. Ein typisches Beispiel ist der Dispositionskredit.
Verfügungslimit
Das Verfügungslimit ist die betragsmäßige Grenze für bestimmte Zahlungen, Abhebungen oder sonstige Verfügungen.
Vergabe
Vergabe bezeichnet die Übertragung eines Auftrags, einer Leistung oder eines Projekts an einen geeigneten Auftragnehmer.
Vergabeverfahren
Ein Vergabeverfahren ist ein geregelter Prozess zur Auswahl eines Auftragnehmers. Öffentliche Auftraggeber müssen dabei bestimmte vergaberechtliche Vorgaben beachten.
Vergütung
Vergütung ist die Bezahlung für eine erbrachte Arbeit, Leistung oder Tätigkeit. Sie kann beispielsweise als Lohn, Gehalt, Honorar oder Provision erfolgen.
Verhandlung
Eine Verhandlung ist ein Gespräch zwischen mehreren Parteien mit dem Ziel, eine Vereinbarung über Preise, Leistungen, Bedingungen oder andere geschäftliche Fragen zu erreichen.
Verhandlungsspielraum
Der Verhandlungsspielraum beschreibt den Bereich, innerhalb dessen ein Unternehmen bei Preis-, Vertrags- oder Zahlungsbedingungen zu Zugeständnissen bereit ist.
Verkaufsabteilung
Die Verkaufsabteilung ist der Unternehmensbereich, der für den Vertrieb von Waren oder Dienstleistungen und die Betreuung von Kunden zuständig ist.
Verkaufsförderung
Verkaufsförderung umfasst zeitlich begrenzte Maßnahmen, die den Absatz eines Produkts oder einer Dienstleistung steigern sollen. Dazu gehören beispielsweise Rabatte, Aktionen oder Zugaben.
Verkaufsgespräch
Ein Verkaufsgespräch ist ein Gespräch zwischen einem Anbieter und einem potenziellen Kunden mit dem Ziel, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen.
Verkaufsprovision
Eine Verkaufsprovision ist eine erfolgsabhängige Vergütung, die beispielsweise für die Vermittlung oder den Abschluss eines Verkaufs gezahlt wird.
Verkaufsrechnung
Eine Verkaufsrechnung ist eine Rechnung, die ein Unternehmen für eine verkaufte Ware oder erbrachte Dienstleistung an einen Kunden ausstellt.
Verkaufspreis
Der Verkaufspreis ist der Betrag, den ein Kunde für eine Ware oder Dienstleistung bezahlen muss. Er kann sich aus Kosten, Gewinnzuschlag und gegebenenfalls Umsatzsteuer zusammensetzen.
Verkaufsvertrag
Ein Verkaufsvertrag regelt die Rechte und Pflichten von Verkäufer und Käufer. Wesentliche Inhalte sind beispielsweise Kaufgegenstand, Kaufpreis, Lieferbedingungen und Zahlungsmodalitäten.
Verkaufswert
Der Verkaufswert ist der Betrag, der bei einem Verkauf eines Vermögensgegenstands oder Produkts voraussichtlich erzielt werden kann.
Verkehrswert
Der Verkehrswert ist der Wert, der für einen Vermögensgegenstand unter normalen Marktbedingungen erzielt werden könnte. Der Begriff wird häufig bei Immobilien verwendet.
Verlust
Ein Verlust entsteht, wenn die Aufwendungen eines Unternehmens höher sind als dessen Erträge. Ein Verlust kann sich auf einen einzelnen Geschäftsvorgang oder eine gesamte Abrechnungsperiode beziehen.
Verlustausgleich
Verlustausgleich bezeichnet den Ausgleich eines entstandenen Verlustes durch Gewinne, Rücklagen, Einlagen oder andere finanzielle Mittel.
Verlustvortrag
Ein Verlustvortrag ermöglicht es, einen steuerlich oder bilanziell berücksichtigungsfähigen Verlust in spätere Geschäftsjahre zu übertragen.
Vermietung
Vermietung ist die entgeltliche Überlassung einer Sache, beispielsweise einer Wohnung, eines Büros, einer Maschine oder eines Fahrzeugs, zur Nutzung.
Vermieter
Ein Vermieter überlässt einem Mieter eine Sache oder Fläche gegen Zahlung eines vereinbarten Mietzinses.
Vermietungserlöse
Vermietungserlöse sind Einnahmen, die ein Unternehmen oder eine Person durch die Vermietung von Räumen, Grundstücken, Fahrzeugen oder anderen Gegenständen erzielt.
Vermietungskosten
Vermietungskosten sind Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Vermietung entstehen. Dazu können beispielsweise Verwaltung, Instandhaltung und Werbung gehören.
Vermögen
Das Vermögen umfasst alle wirtschaftlich bewertbaren Güter und Rechte, die einer Person oder einem Unternehmen zugeordnet werden können.
Vermögensaufstellung
Eine Vermögensaufstellung gibt einen Überblick über die vorhandenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten einer Person oder eines Unternehmens.
Vermögensbildung
Vermögensbildung bezeichnet den langfristigen Aufbau von Vermögenswerten durch Sparen, Investieren oder den Erwerb von Sach- und Finanzanlagen.
Vermögensgegenstand
Ein Vermögensgegenstand ist ein wirtschaftlich bewertbarer Wert, der einem Unternehmen zugerechnet werden kann. Beispiele sind Maschinen, Grundstücke, Warenbestände und Forderungen.
Vermögenshaushalt
Der Vermögenshaushalt umfasst im öffentlichen Rechnungswesen die Einnahmen und Ausgaben, die das Vermögen oder die Finanzierung langfristiger Investitionen betreffen.
Vermögensintensität
Die Vermögensintensität zeigt, wie hoch der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen eines Unternehmens ist. Sie gibt Hinweise auf die Kapitalbindung.
Vermögensmanagement
Vermögensmanagement umfasst die Planung, Verwaltung und Optimierung von Vermögenswerten. Ziel ist es, Vermögen zu erhalten und möglichst sinnvoll zu entwickeln.
Vermögensrechnung
Die Vermögensrechnung stellt Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gegenüber. Sie dient der Beurteilung der finanziellen Lage einer Person, eines Unternehmens oder einer öffentlichen Einrichtung.
Vermögensschaden
Ein Vermögensschaden ist eine wirtschaftliche Einbuße, durch die sich das Vermögen einer Person oder eines Unternehmens verringert.
Vermögensverwaltung
Vermögensverwaltung bezeichnet die professionelle Verwaltung und Anlage von Vermögenswerten im Interesse des Eigentümers.
Vermögenswirksame Leistungen
Vermögenswirksame Leistungen sind Geldleistungen des Arbeitgebers, die zum Aufbau von Vermögen eingesetzt werden. Sie können unter bestimmten Voraussetzungen staatlich gefördert werden.
Vermögenszuwachs
Ein Vermögenszuwachs liegt vor, wenn sich der Wert des Vermögens durch Einnahmen, Wertsteigerungen, Gewinne oder andere Zugänge erhöht.
Verrechnung
Verrechnung bezeichnet die gegenseitige Aufrechnung oder Zuordnung von Beträgen, Forderungen, Kosten oder Leistungen.
Verrechnungskonto
Ein Verrechnungskonto dient der vorübergehenden Erfassung von Geschäftsvorgängen, deren endgültige Zuordnung oder Abrechnung noch nicht abgeschlossen ist.
Verrechnungspreis
Ein Verrechnungspreis ist der Preis für eine Leistung oder Lieferung zwischen verbundenen Unternehmen oder internen Unternehmensbereichen.
Verrechnungsscheck
Ein Verrechnungsscheck darf grundsätzlich nicht bar ausgezahlt werden, sondern muss über ein Konto eingelöst werden. Dadurch wird die Zahlung nachvollziehbarer.
Versandkosten
Versandkosten sind Kosten, die durch die Verpackung und den Versand von Waren entstehen. Sie können dem Kunden gesondert berechnet oder in den Verkaufspreis eingerechnet werden.
Versandhandel
Versandhandel bezeichnet den Verkauf von Waren, bei dem die Bestellung und Lieferung ohne direkten Verkaufskontakt im Ladengeschäft erfolgen.
Versandbestätigung
Eine Versandbestätigung informiert den Kunden darüber, dass eine Bestellung versendet wurde. Sie enthält häufig Angaben zum Versanddienstleister und zur Sendungsverfolgung.
Versicherung
Eine Versicherung schützt gegen bestimmte finanzielle Risiken. Der Versicherungsnehmer zahlt dafür in der Regel einen Versicherungsbeitrag.
Versicherungsbeitrag
Der Versicherungsbeitrag ist die Zahlung, die ein Versicherungsnehmer für den Versicherungsschutz leisten muss.
Versicherungsleistung
Eine Versicherungsleistung ist die Zahlung oder Sachleistung, die ein Versicherer im vereinbarten Versicherungsfall erbringt.
Versicherungsprämie
Die Versicherungsprämie ist ein anderer Begriff für den Versicherungsbeitrag. Sie wird für den vereinbarten Versicherungsschutz gezahlt.
Versicherungsvertrag
Ein Versicherungsvertrag regelt den Versicherungsschutz sowie die Rechte und Pflichten von Versicherungsnehmer und Versicherer.
Versicherungswert
Der Versicherungswert ist der Wert eines versicherten Gegenstands oder Risikos, der als Grundlage für die Bestimmung des Versicherungsschutzes dient.
Versicherungsnehmer
Der Versicherungsnehmer ist die Person oder das Unternehmen, das einen Versicherungsvertrag abschließt und zur Zahlung der Beiträge verpflichtet ist.
Versicherungssteuer
Die Versicherungssteuer ist eine Steuer auf bestimmte Versicherungsbeiträge. Sie wird in der Regel vom Versicherer berechnet und an das Finanzamt abgeführt.
Vertrag
Ein Vertrag ist eine rechtlich verbindliche Vereinbarung zwischen mindestens zwei Vertragsparteien. Er regelt deren Rechte und Pflichten.
Vertragsänderung
Eine Vertragsänderung ist die nachträgliche Anpassung einzelner Regelungen eines bestehenden Vertrags. Sie sollte grundsätzlich von allen betroffenen Vertragsparteien vereinbart werden.
Vertragslaufzeit
Die Vertragslaufzeit ist der Zeitraum, in dem ein Vertrag gilt. Sie kann befristet oder unbefristet vereinbart werden.
Vertragsstrafe
Eine Vertragsstrafe ist eine vertraglich vereinbarte Zahlung, die fällig werden kann, wenn eine Partei bestimmte Pflichten nicht oder nicht ordnungsgemäß erfüllt.
Vertragsverhältnis
Das Vertragsverhältnis bezeichnet die rechtliche Beziehung zwischen den Parteien eines Vertrags.
Vertragsverlängerung
Eine Vertragsverlängerung liegt vor, wenn die Laufzeit eines bestehenden Vertrags über den ursprünglichen Endtermin hinaus ausgedehnt wird.
Vertragskündigung
Die Vertragskündigung ist die Erklärung einer Vertragspartei, mit der ein Vertrag ordentlich oder außerordentlich beendet werden soll.
Vertrieb
Vertrieb umfasst alle Aktivitäten, die dem Verkauf und der Verteilung von Waren oder Dienstleistungen dienen. Dazu gehören beispielsweise Verkauf, Kundenbetreuung und Distribution.
Vertriebskosten
Vertriebskosten entstehen durch den Verkauf und die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen. Beispiele sind Provisionen, Werbung, Versand und Außendienstkosten.
Vertriebsplanung
Die Vertriebsplanung legt fest, welche Verkaufsziele erreicht werden sollen und mit welchen Maßnahmen, Vertriebswegen und Ressourcen dies geschehen soll.
Vertriebspartner
Ein Vertriebspartner ist ein externes Unternehmen oder eine Person, die Produkte oder Dienstleistungen eines anderen Unternehmens verkauft oder vermittelt.
Vertriebsweg
Der Vertriebsweg beschreibt den Weg, über den ein Produkt oder eine Dienstleistung vom Anbieter zum Kunden gelangt.
Verursachungsprinzip
Das Verursachungsprinzip besagt, dass Kosten demjenigen Bereich, Produkt oder Prozess zugeordnet werden sollen, durch den sie entstanden sind.
Verwaltungskosten
Verwaltungskosten sind Aufwendungen für allgemeine administrative Tätigkeiten eines Unternehmens. Dazu gehören beispielsweise Geschäftsführung, Buchhaltung, Personalverwaltung und Büroorganisation.
Verwaltungsvermögen
Verwaltungsvermögen umfasst Vermögensgegenstände, die nicht unmittelbar der betrieblichen Leistungserstellung dienen, sondern vor allem Verwaltungs- oder Anlagezwecken zugeordnet sind.
Verwendungsnachweis
Ein Verwendungsnachweis dokumentiert, wie erhaltene Gelder verwendet wurden. Er wird beispielsweise bei Fördermitteln, Zuschüssen oder öffentlichen Zuwendungen verlangt.
Verwendungszweck
Der Verwendungszweck beschreibt, wofür eine Zahlung bestimmt ist. Bei Überweisungen erleichtert er die Zuordnung des Zahlungseingangs.
Vollmacht
Eine Vollmacht ist die Ermächtigung, im Namen einer anderen Person oder eines Unternehmens rechtswirksame Handlungen vorzunehmen.
Vollkosten
Vollkosten umfassen sämtliche Kosten, die einem Produkt, einer Dienstleistung oder einem Geschäftsbereich zugerechnet werden können.
Vollkostenrechnung
Die Vollkostenrechnung verteilt sowohl Einzelkosten als auch Gemeinkosten auf Kostenträger. Sie dient unter anderem der langfristigen Preis- und Wirtschaftlichkeitsanalyse.
Vollstreckung
Vollstreckung bezeichnet die zwangsweise Durchsetzung eines Anspruchs, wenn ein Schuldner eine fällige Verpflichtung nicht freiwillig erfüllt.
Vorauszahlung
Eine Vorauszahlung ist eine Zahlung, die vor der vollständigen Lieferung einer Ware oder Erbringung einer Leistung geleistet wird.
Vorfinanzierung
Vorfinanzierung bedeutet, dass ein Unternehmen Kosten zunächst aus eigenen oder geliehenen Mitteln bezahlt, bevor es die entsprechende Einnahme erhält.
Vorjahresvergleich
Ein Vorjahresvergleich stellt aktuelle Kennzahlen den Werten des vorherigen Geschäftsjahres gegenüber. Dadurch lassen sich Entwicklungen und Abweichungen erkennen.
Vorleistung
Eine Vorleistung ist eine Leistung, die erbracht wird, bevor die Gegenleistung erfolgt. Sie kann beispielsweise in der Lieferung von Waren vor Zahlung bestehen.
Vorläufiger Jahresabschluss
Ein vorläufiger Jahresabschluss ist eine noch nicht endgültig festgestellte Zusammenstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens.
Vorsteuer
Vorsteuer ist die Umsatzsteuer, die ein Unternehmen bei Eingangsleistungen an andere Unternehmen zahlt. Sie kann unter bestimmten Voraussetzungen von der eigenen Umsatzsteuerschuld abgezogen werden.
Vorsteuerabzug
Der Vorsteuerabzug ermöglicht es einem umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen, abziehbare Vorsteuerbeträge von der eigenen Umsatzsteuerzahllast abzuziehen.
Vorsteuerüberhang
Ein Vorsteuerüberhang entsteht, wenn die abziehbare Vorsteuer höher ist als die vereinnahmte Umsatzsteuer. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sich daraus ein Erstattungsanspruch ergeben.
Vorteil
Ein Vorteil ist ein wirtschaftlicher oder sonstiger Nutzen, den eine Person oder ein Unternehmen erhält.
Vorteilsgewährung
Eine Vorteilsgewährung liegt vor, wenn einer Person oder einem Unternehmen ein wirtschaftlicher Vorteil eingeräumt wird. Im Steuerrecht kann dies besondere Folgen haben.
Vorräte
Vorräte sind Waren, Rohstoffe, Hilfsstoffe, Betriebsstoffe und andere Materialien, die ein Unternehmen für Produktion oder Verkauf bereithält.
Vorratsvermögen
Das Vorratsvermögen umfasst die im Unternehmen vorhandenen Bestände an Rohstoffen, unfertigen Erzeugnissen, fertigen Produkten und Handelswaren.
Vorschuss
Ein Vorschuss ist eine Zahlung, die vor der vollständigen Erbringung einer Leistung oder vor Abschluss eines Geschäfts geleistet wird.
Vorschussrechnung
Eine Vorschussrechnung wird über einen Betrag ausgestellt, der vor der endgültigen Leistungserbringung gezahlt werden soll.
Vorvertrag
Ein Vorvertrag verpflichtet die Vertragsparteien dazu, zu einem späteren Zeitpunkt einen Hauptvertrag abzuschließen.
Vorzugspreis
Ein Vorzugspreis ist ein besonders günstiger Preis, der bestimmten Kunden, Gruppen oder bei besonderen Bedingungen gewährt wird.
SEO-Titel
Kaufmännische Begriffe mit V | Kaufmännisches Lexikon
Meta-Beschreibung
Kaufmännische Begriffe mit V einfach erklärt: Von Verkauf und Verbindlichkeiten über Vermögen und Versicherung bis zu Vollmacht und Vorsteuer.
Kaufmännische Begriffe mit V
In diesem kaufmännischen Lexikon finden Sie wichtige kaufmännische Begriffe mit V einfach erklärt. Die Übersicht reicht von Verkauf und Verbindlichkeiten über Vermögen und Versicherung bis zu Vollmacht und Vorsteuer.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten sind bestehende Zahlungsverpflichtungen eines Unternehmens gegenüber Dritten. Dazu gehören beispielsweise Lieferantenrechnungen, Darlehen und sonstige Schulden.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entstehen, wenn ein Unternehmen Waren oder Dienstleistungen auf Rechnung erhält und die Zahlung noch aussteht.
Verbrauch
Verbrauch bezeichnet die Nutzung oder den Einsatz von Waren, Materialien, Energie oder anderen Betriebsmitteln innerhalb eines Unternehmens.
Verbrauchsmaterial
Verbrauchsmaterial sind Materialien, die im betrieblichen Prozess eingesetzt und dabei verbraucht werden. Beispiele sind Büromaterial, Verpackungen oder Reinigungsmittel.
Verbrauchssteuer
Eine Verbrauchssteuer belastet den Verbrauch bestimmter Waren oder Leistungen. Beispiele sind die Energie-, Tabak- oder Stromsteuer.
Verdeckte Gewinnausschüttung
Eine verdeckte Gewinnausschüttung liegt vor, wenn eine Kapitalgesellschaft einem Gesellschafter oder einer nahestehenden Person einen Vermögensvorteil gewährt, der nicht als offene Gewinnausschüttung ausgewiesen wird.
Veredelung
Veredelung bezeichnet die Bearbeitung oder Verarbeitung eines Produkts, durch die dessen Qualität, Eigenschaften oder Wert gesteigert werden.
Verfall
Verfall bedeutet, dass ein Recht, eine Forderung, ein Anspruch oder ein Vermögenswert durch Zeitablauf oder aufgrund bestimmter Bedingungen seine Gültigkeit verliert.
Verfallzeit
Die Verfallzeit ist der Zeitpunkt, zu dem ein Anspruch, ein Finanzinstrument oder ein Vertrag endet oder seine Gültigkeit verliert.
Verfügbares Einkommen
Das verfügbare Einkommen ist der Betrag, der einer Person oder einem Haushalt nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben für Konsum oder Sparen zur Verfügung steht.
Verfügung
Eine Verfügung ist eine Handlung, durch die jemand über ein Recht oder einen Vermögensgegenstand entscheidet, beispielsweise durch Verkauf, Übertragung oder Belastung.
Verfügungsgeld
Verfügungsgeld bezeichnet Geldmittel, über die eine Person oder ein Unternehmen unmittelbar verfügen kann.
Verfügungsberechtigung
Die Verfügungsberechtigung ist die rechtliche Befugnis, über einen Vermögensgegenstand, ein Konto oder ein Recht zu entscheiden.
Verfügungsrahmen
Der Verfügungsrahmen bezeichnet den maximalen Betrag, über den eine Person beispielsweise bei einem Konto, einer Kreditkarte oder einem Kredit verfügen darf.
Verfügungskredit
Ein Verfügungskredit ist ein Kredit, über den der Kreditnehmer innerhalb eines vereinbarten Rahmens flexibel verfügen kann. Ein typisches Beispiel ist der Dispositionskredit.
Verfügungslimit
Das Verfügungslimit ist die betragsmäßige Grenze für bestimmte Zahlungen, Abhebungen oder sonstige Verfügungen.
Vergabe
Vergabe bezeichnet die Übertragung eines Auftrags, einer Leistung oder eines Projekts an einen geeigneten Auftragnehmer.
Vergabeverfahren
Ein Vergabeverfahren ist ein geregelter Prozess zur Auswahl eines Auftragnehmers. Öffentliche Auftraggeber müssen dabei bestimmte vergaberechtliche Vorgaben beachten.
Vergütung
Vergütung ist die Bezahlung für eine erbrachte Arbeit, Leistung oder Tätigkeit. Sie kann beispielsweise als Lohn, Gehalt, Honorar oder Provision erfolgen.
Verhandlung
Eine Verhandlung ist ein Gespräch zwischen mehreren Parteien mit dem Ziel, eine Vereinbarung über Preise, Leistungen, Bedingungen oder andere geschäftliche Fragen zu erreichen.
Verhandlungsspielraum
Der Verhandlungsspielraum beschreibt den Bereich, innerhalb dessen ein Unternehmen bei Preis-, Vertrags- oder Zahlungsbedingungen zu Zugeständnissen bereit ist.
Verkaufsabteilung
Die Verkaufsabteilung ist der Unternehmensbereich, der für den Vertrieb von Waren oder Dienstleistungen und die Betreuung von Kunden zuständig ist.
Verkaufsförderung
Verkaufsförderung umfasst zeitlich begrenzte Maßnahmen, die den Absatz eines Produkts oder einer Dienstleistung steigern sollen. Dazu gehören beispielsweise Rabatte, Aktionen oder Zugaben.
Verkaufsgespräch
Ein Verkaufsgespräch ist ein Gespräch zwischen einem Anbieter und einem potenziellen Kunden mit dem Ziel, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen.
Verkaufsprovision
Eine Verkaufsprovision ist eine erfolgsabhängige Vergütung, die beispielsweise für die Vermittlung oder den Abschluss eines Verkaufs gezahlt wird.
Verkaufsrechnung
Eine Verkaufsrechnung ist eine Rechnung, die ein Unternehmen für eine verkaufte Ware oder erbrachte Dienstleistung an einen Kunden ausstellt.
Verkaufspreis
Der Verkaufspreis ist der Betrag, den ein Kunde für eine Ware oder Dienstleistung bezahlen muss. Er kann sich aus Kosten, Gewinnzuschlag und gegebenenfalls Umsatzsteuer zusammensetzen.
Verkaufsvertrag
Ein Verkaufsvertrag regelt die Rechte und Pflichten von Verkäufer und Käufer. Wesentliche Inhalte sind beispielsweise Kaufgegenstand, Kaufpreis, Lieferbedingungen und Zahlungsmodalitäten.
Verkaufswert
Der Verkaufswert ist der Betrag, der bei einem Verkauf eines Vermögensgegenstands oder Produkts voraussichtlich erzielt werden kann.
Verkehrswert
Der Verkehrswert ist der Wert, der für einen Vermögensgegenstand unter normalen Marktbedingungen erzielt werden könnte. Der Begriff wird häufig bei Immobilien verwendet.
Verlust
Ein Verlust entsteht, wenn die Aufwendungen eines Unternehmens höher sind als dessen Erträge. Ein Verlust kann sich auf einen einzelnen Geschäftsvorgang oder eine gesamte Abrechnungsperiode beziehen.
Verlustausgleich
Verlustausgleich bezeichnet den Ausgleich eines entstandenen Verlustes durch Gewinne, Rücklagen, Einlagen oder andere finanzielle Mittel.
Verlustvortrag
Ein Verlustvortrag ermöglicht es, einen steuerlich oder bilanziell berücksichtigungsfähigen Verlust in spätere Geschäftsjahre zu übertragen.
Vermietung
Vermietung ist die entgeltliche Überlassung einer Sache, beispielsweise einer Wohnung, eines Büros, einer Maschine oder eines Fahrzeugs, zur Nutzung.
Vermieter
Ein Vermieter überlässt einem Mieter eine Sache oder Fläche gegen Zahlung eines vereinbarten Mietzinses.
Vermietungserlöse
Vermietungserlöse sind Einnahmen, die ein Unternehmen oder eine Person durch die Vermietung von Räumen, Grundstücken, Fahrzeugen oder anderen Gegenständen erzielt.
Vermietungskosten
Vermietungskosten sind Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Vermietung entstehen. Dazu können beispielsweise Verwaltung, Instandhaltung und Werbung gehören.
Vermögen
Das Vermögen umfasst alle wirtschaftlich bewertbaren Güter und Rechte, die einer Person oder einem Unternehmen zugeordnet werden können.
Vermögensaufstellung
Eine Vermögensaufstellung gibt einen Überblick über die vorhandenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten einer Person oder eines Unternehmens.
Vermögensbildung
Vermögensbildung bezeichnet den langfristigen Aufbau von Vermögenswerten durch Sparen, Investieren oder den Erwerb von Sach- und Finanzanlagen.
Vermögensgegenstand
Ein Vermögensgegenstand ist ein wirtschaftlich bewertbarer Wert, der einem Unternehmen zugerechnet werden kann. Beispiele sind Maschinen, Grundstücke, Warenbestände und Forderungen.
Vermögenshaushalt
Der Vermögenshaushalt umfasst im öffentlichen Rechnungswesen die Einnahmen und Ausgaben, die das Vermögen oder die Finanzierung langfristiger Investitionen betreffen.
Vermögensintensität
Die Vermögensintensität zeigt, wie hoch der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen eines Unternehmens ist. Sie gibt Hinweise auf die Kapitalbindung.
Vermögensmanagement
Vermögensmanagement umfasst die Planung, Verwaltung und Optimierung von Vermögenswerten. Ziel ist es, Vermögen zu erhalten und möglichst sinnvoll zu entwickeln.
Vermögensrechnung
Die Vermögensrechnung stellt Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gegenüber. Sie dient der Beurteilung der finanziellen Lage einer Person, eines Unternehmens oder einer öffentlichen Einrichtung.
Vermögensschaden
Ein Vermögensschaden ist eine wirtschaftliche Einbuße, durch die sich das Vermögen einer Person oder eines Unternehmens verringert.
Vermögensverwaltung
Vermögensverwaltung bezeichnet die professionelle Verwaltung und Anlage von Vermögenswerten im Interesse des Eigentümers.
Vermögenswirksame Leistungen
Vermögenswirksame Leistungen sind Geldleistungen des Arbeitgebers, die zum Aufbau von Vermögen eingesetzt werden. Sie können unter bestimmten Voraussetzungen staatlich gefördert werden.
Vermögenszuwachs
Ein Vermögenszuwachs liegt vor, wenn sich der Wert des Vermögens durch Einnahmen, Wertsteigerungen, Gewinne oder andere Zugänge erhöht.
Verrechnung
Verrechnung bezeichnet die gegenseitige Aufrechnung oder Zuordnung von Beträgen, Forderungen, Kosten oder Leistungen.
Verrechnungskonto
Ein Verrechnungskonto dient der vorübergehenden Erfassung von Geschäftsvorgängen, deren endgültige Zuordnung oder Abrechnung noch nicht abgeschlossen ist.
Verrechnungspreis
Ein Verrechnungspreis ist der Preis für eine Leistung oder Lieferung zwischen verbundenen Unternehmen oder internen Unternehmensbereichen.
Verrechnungsscheck
Ein Verrechnungsscheck darf grundsätzlich nicht bar ausgezahlt werden, sondern muss über ein Konto eingelöst werden. Dadurch wird die Zahlung nachvollziehbarer.
Versandkosten
Versandkosten sind Kosten, die durch die Verpackung und den Versand von Waren entstehen. Sie können dem Kunden gesondert berechnet oder in den Verkaufspreis eingerechnet werden.
Versandhandel
Versandhandel bezeichnet den Verkauf von Waren, bei dem die Bestellung und Lieferung ohne direkten Verkaufskontakt im Ladengeschäft erfolgen.
Versandbestätigung
Eine Versandbestätigung informiert den Kunden darüber, dass eine Bestellung versendet wurde. Sie enthält häufig Angaben zum Versanddienstleister und zur Sendungsverfolgung.
Versicherung
Eine Versicherung schützt gegen bestimmte finanzielle Risiken. Der Versicherungsnehmer zahlt dafür in der Regel einen Versicherungsbeitrag.
Versicherungsbeitrag
Der Versicherungsbeitrag ist die Zahlung, die ein Versicherungsnehmer für den Versicherungsschutz leisten muss.
Versicherungsleistung
Eine Versicherungsleistung ist die Zahlung oder Sachleistung, die ein Versicherer im vereinbarten Versicherungsfall erbringt.
Versicherungsprämie
Die Versicherungsprämie ist ein anderer Begriff für den Versicherungsbeitrag. Sie wird für den vereinbarten Versicherungsschutz gezahlt.
Versicherungsvertrag
Ein Versicherungsvertrag regelt den Versicherungsschutz sowie die Rechte und Pflichten von Versicherungsnehmer und Versicherer.
Versicherungswert
Der Versicherungswert ist der Wert eines versicherten Gegenstands oder Risikos, der als Grundlage für die Bestimmung des Versicherungsschutzes dient.
Versicherungsnehmer
Der Versicherungsnehmer ist die Person oder das Unternehmen, das einen Versicherungsvertrag abschließt und zur Zahlung der Beiträge verpflichtet ist.
Versicherungssteuer
Die Versicherungssteuer ist eine Steuer auf bestimmte Versicherungsbeiträge. Sie wird in der Regel vom Versicherer berechnet und an das Finanzamt abgeführt.
Vertrag
Ein Vertrag ist eine rechtlich verbindliche Vereinbarung zwischen mindestens zwei Vertragsparteien. Er regelt deren Rechte und Pflichten.
Vertragsänderung
Eine Vertragsänderung ist die nachträgliche Anpassung einzelner Regelungen eines bestehenden Vertrags. Sie sollte grundsätzlich von allen betroffenen Vertragsparteien vereinbart werden.
Vertragslaufzeit
Die Vertragslaufzeit ist der Zeitraum, in dem ein Vertrag gilt. Sie kann befristet oder unbefristet vereinbart werden.
Vertragsstrafe
Eine Vertragsstrafe ist eine vertraglich vereinbarte Zahlung, die fällig werden kann, wenn eine Partei bestimmte Pflichten nicht oder nicht ordnungsgemäß erfüllt.
Vertragsverhältnis
Das Vertragsverhältnis bezeichnet die rechtliche Beziehung zwischen den Parteien eines Vertrags.
Vertragsverlängerung
Eine Vertragsverlängerung liegt vor, wenn die Laufzeit eines bestehenden Vertrags über den ursprünglichen Endtermin hinaus ausgedehnt wird.
Vertragskündigung
Die Vertragskündigung ist die Erklärung einer Vertragspartei, mit der ein Vertrag ordentlich oder außerordentlich beendet werden soll.
Vertrieb
Vertrieb umfasst alle Aktivitäten, die dem Verkauf und der Verteilung von Waren oder Dienstleistungen dienen. Dazu gehören beispielsweise Verkauf, Kundenbetreuung und Distribution.
Vertriebskosten
Vertriebskosten entstehen durch den Verkauf und die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen. Beispiele sind Provisionen, Werbung, Versand und Außendienstkosten.
Vertriebsplanung
Die Vertriebsplanung legt fest, welche Verkaufsziele erreicht werden sollen und mit welchen Maßnahmen, Vertriebswegen und Ressourcen dies geschehen soll.
Vertriebspartner
Ein Vertriebspartner ist ein externes Unternehmen oder eine Person, die Produkte oder Dienstleistungen eines anderen Unternehmens verkauft oder vermittelt.
Vertriebsweg
Der Vertriebsweg beschreibt den Weg, über den ein Produkt oder eine Dienstleistung vom Anbieter zum Kunden gelangt.
Verursachungsprinzip
Das Verursachungsprinzip besagt, dass Kosten demjenigen Bereich, Produkt oder Prozess zugeordnet werden sollen, durch den sie entstanden sind.
Verwaltungskosten
Verwaltungskosten sind Aufwendungen für allgemeine administrative Tätigkeiten eines Unternehmens. Dazu gehören beispielsweise Geschäftsführung, Buchhaltung, Personalverwaltung und Büroorganisation.
Verwaltungsvermögen
Verwaltungsvermögen umfasst Vermögensgegenstände, die nicht unmittelbar der betrieblichen Leistungserstellung dienen, sondern vor allem Verwaltungs- oder Anlagezwecken zugeordnet sind.
Verwendungsnachweis
Ein Verwendungsnachweis dokumentiert, wie erhaltene Gelder verwendet wurden. Er wird beispielsweise bei Fördermitteln, Zuschüssen oder öffentlichen Zuwendungen verlangt.
Verwendungszweck
Der Verwendungszweck beschreibt, wofür eine Zahlung bestimmt ist. Bei Überweisungen erleichtert er die Zuordnung des Zahlungseingangs.
Vollmacht
Eine Vollmacht ist die Ermächtigung, im Namen einer anderen Person oder eines Unternehmens rechtswirksame Handlungen vorzunehmen.
Vollkosten
Vollkosten umfassen sämtliche Kosten, die einem Produkt, einer Dienstleistung oder einem Geschäftsbereich zugerechnet werden können.
Vollkostenrechnung
Die Vollkostenrechnung verteilt sowohl Einzelkosten als auch Gemeinkosten auf Kostenträger. Sie dient unter anderem der langfristigen Preis- und Wirtschaftlichkeitsanalyse.
Vollstreckung
Vollstreckung bezeichnet die zwangsweise Durchsetzung eines Anspruchs, wenn ein Schuldner eine fällige Verpflichtung nicht freiwillig erfüllt.
Vorauszahlung
Eine Vorauszahlung ist eine Zahlung, die vor der vollständigen Lieferung einer Ware oder Erbringung einer Leistung geleistet wird.
Vorfinanzierung
Vorfinanzierung bedeutet, dass ein Unternehmen Kosten zunächst aus eigenen oder geliehenen Mitteln bezahlt, bevor es die entsprechende Einnahme erhält.
Vorjahresvergleich
Ein Vorjahresvergleich stellt aktuelle Kennzahlen den Werten des vorherigen Geschäftsjahres gegenüber. Dadurch lassen sich Entwicklungen und Abweichungen erkennen.
Vorleistung
Eine Vorleistung ist eine Leistung, die erbracht wird, bevor die Gegenleistung erfolgt. Sie kann beispielsweise in der Lieferung von Waren vor Zahlung bestehen.
Vorläufiger Jahresabschluss
Ein vorläufiger Jahresabschluss ist eine noch nicht endgültig festgestellte Zusammenstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens.
Vorsteuer
Vorsteuer ist die Umsatzsteuer, die ein Unternehmen bei Eingangsleistungen an andere Unternehmen zahlt. Sie kann unter bestimmten Voraussetzungen von der eigenen Umsatzsteuerschuld abgezogen werden.
Vorsteuerabzug
Der Vorsteuerabzug ermöglicht es einem umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen, abziehbare Vorsteuerbeträge von der eigenen Umsatzsteuerzahllast abzuziehen.
Vorsteuerüberhang
Ein Vorsteuerüberhang entsteht, wenn die abziehbare Vorsteuer höher ist als die vereinnahmte Umsatzsteuer. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sich daraus ein Erstattungsanspruch ergeben.
Vorteil
Ein Vorteil ist ein wirtschaftlicher oder sonstiger Nutzen, den eine Person oder ein Unternehmen erhält.
Vorteilsgewährung
Eine Vorteilsgewährung liegt vor, wenn einer Person oder einem Unternehmen ein wirtschaftlicher Vorteil eingeräumt wird. Im Steuerrecht kann dies besondere Folgen haben.
Vorräte
Vorräte sind Waren, Rohstoffe, Hilfsstoffe, Betriebsstoffe und andere Materialien, die ein Unternehmen für Produktion oder Verkauf bereithält.
Vorratsvermögen
Das Vorratsvermögen umfasst die im Unternehmen vorhandenen Bestände an Rohstoffen, unfertigen Erzeugnissen, fertigen Produkten und Handelswaren.
Vorschuss
Ein Vorschuss ist eine Zahlung, die vor der vollständigen Erbringung einer Leistung oder vor Abschluss eines Geschäfts geleistet wird.
Vorschussrechnung
Eine Vorschussrechnung wird über einen Betrag ausgestellt, der vor der endgültigen Leistungserbringung gezahlt werden soll.
Vorvertrag
Ein Vorvertrag verpflichtet die Vertragsparteien dazu, zu einem späteren Zeitpunkt einen Hauptvertrag abzuschließen.
Vorzugspreis
Ein Vorzugspreis ist ein besonders günstiger Preis, der bestimmten Kunden, Gruppen oder bei besonderen Bedingungen gewährt wird.
